Archiv für Juni 2009

Jusos/Linke schmeißen JF raus!

JF zeigt sich empört. Konsequent und richtiges Vorgehen von Linke und Jusos:

Auch die Jusos verweigerten am Wochenende einem Berichterstatter der JF die Akkreditierung für ihren Bundeskongreß in München. Der SPD-Nachwuchs wies darauf hin, daß er Personen, die „der rechtsextremen Szene zuzuordnen“ oder in der „Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten“ seien, gemäß dem Paragraphen 6 des Versammlungsgesetzes ausschließe.

HH-Eimsbüttel/Mitte-Süd: Zweitstimme SPD!

Eine nette Provo der „Berliner Ultra-Jusos“ (Genosse aus BaWü) auf dem Bundeskongress der JungsozialistInnen in München:

Mob Action im Iran

Grüne Volksgemeinschaft in der grillbefreiten Zone

Gestern kamen die AnwohnerInnen rund um den Falkplatz in Berlin Prenzlauer Berg zusammen, um sich über die „Grill-Problematik“ zu unterhalten. Geladen hatte der Bürgermeister von Pankow, Mathias Köhne (SPD).
Die AnwohnerInnen führten in epischen Beiträgen aus, inwieweit das Grillen im Park ihr Leben tagtäglich einschränkt. Eine kurze Auswahl der Stichworte: man kann nicht mehr lüften, die Wäsche fängt an nach Bratwurst zu riechen, Techno im Mauerpark, Müll, Ratteninvasion in den Hauseingängen, zerkratzte Autos am Park, Flugasche, scheißende Menschen in Büschen, Leute von „drüben“ also Wedding oder BaWü, welche den AnwohnerInnen die Grillplätze wegnehmen, Schlägereien um Parkplätze etc. etc.

Man konnte sich bei dieser Veranstaltung ein gutes Bild darüber machen, woher die Grünen ihr gutes Stimmenergebnis haben. Während der eine forderte, dass man sich vorher zum Grillen anmelden sollte, damit man sich über das was man macht auch wirklich bewusst wird, brachte seine schwangere (ich weiß Klischee) Nachbarin Gebühren ins Spiel. Da legt man mal gemeinsam im Freundeskreis zusammen; das macht sowieso viel mehr Spaß gemeinsam. Ja klar, kein Problem. Ich rufe meine Leute an und schlage vor, dass ich zum Grillen in drei Wochen eine Genehmigung bekommen habe…und das für 30 Euro. Der grüne Mob wollte zudem wissen, wie viel Co2 denn so ein Grill ausst0ße und ob man die Schadstoffkonzentration nicht mal nachmessen könne. Ein anderer smarter Typ mit Hemd und schwarzer Brille will auch mal wieder ein gutes Buch im Park lesen und fühlt sich in seiner Lebensqualität beeinflusst.

Ginge es nach vielen Falkplatz-ExtremistInnen, dürfe man am besten gar nicht mehr grillen, weder auf dem Falkplatz, noch im Mauerpark. Dass der Kiez u.a. dadurch Anziehungspunkt vieler Menschen aus der ganzen Umgebung geworden ist und nicht wenige gerade deshalb nach Pberg gezogen sind, interessiert sie nicht. Nach dem Motto: Erst vertreiben wir die Hartz-IV-EmpfängerInnen und dann fordern wir fürs Grillen auch noch ne Gebühr verhalten sie sich so wie die Spinner am Kollwitzplatz, welche nun gegen den beliebten Biomarkt rebellieren.
Ergebnis der Versammlung war übrigens der Kompromiss, dass das Grillen auf den Mauerpark verlagert werden soll. Der Falkplatz dürfte demnächst grillbefreite Zone werden.

Die Sozialdemokratie ist tot!

In Berlin ist die SPD nun hinter CDU und Grüne nur drittstärkste Kraft bei den Wahlen. 18,8%. In X-Hain sogar nur 15,4%.

Übersicht beim Landeswahlleiter

Wahlnachlese 09

Sehr richtig, doch glaube ich nicht, dass dies der Grund für die niedrige Wahlbeteiligung gewesen ist.