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Wahlnachlese 09

Sehr richtig, doch glaube ich nicht, dass dies der Grund für die niedrige Wahlbeteiligung gewesen ist.

CSU: Unertraegliche Verleumdungskampagne und Hetzpropaganda der Jusos Berlin!

Nachdem die JU bereits auf den Zug der Rechtaussen-Postille Junge Freiheit aufgestiegen ist, fordert nun mittlerweile die CSU die SPD auf, sich beim postnazistischen Bund der Vertriebenen zu entschuldigen. Dazu die CSU:

Diese Verleumdung sprengt bei weitem jeden Rahmen der demokratischen politischen Auseinandersetzung.

Die Jusos betreiben im Weiteren eine „ueble Hetzpropaganda“. Die vollstaendige PM ist unter: http://www.presseportal.de/pm/9535/1414366/csu_landesgruppe nachzulesen.

Auch die Sueddeutsche berichtet mitlerweile: http://www.sueddeutsche.de/politik/823/470373/text/.

Auch die JF berichtet weiter: http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5350c4e1b73.0.html?&tx_ttnews[backPID]=&tx_ttnews[mode]=single

Junge Freiheit fordert nationale Linke/ Unterlassungsklage gegen Jusos

Die Junge Freiheit hat mal wieder ein Thema gefunden. Nun ist ja die Diskursstrategie dieser Postille bekannt und es bleibt offen, wer noch alles auf den Zug aufspringen wird. Nachdem die JU mitlerweile fordert, die Jusos aus dem Ring politischer Jugend auszuschließen (reiner Geldverteilverein), wird sich sicherlich bald die CDU draufsatteln. Es bleibt abzuwarten, ob die SPD diesem bekannten Spiel auf dem Leim geht. Indes hat der postnazistische BdV Unterlassungsklage gegen die Jusos eingereicht.

Dieter Stein von der JF fragt in seiner aktuellen Kolumne nach der nationalen Linken. Zwar würden mir einige einfallen, schön aber, dass das viele Jusos anders sehen.

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5a3217b9a3d.0.html?&tx_ttnews[backPID]=&tx_ttnews[mode]=single

Junge Freiheit: Jusos wollen Deutschland abschaffen!

Die Rechtsaußen-Postille Junge Freiheit echauffiert sich gerade über das Antragsbuch der Jusos. Insbesondere der Antrag der Jusos Berlin „Superdeutschlandjahr 2009 ohne uns – Eine andere Party ist nötig“ findet besondere Beachtung.

Noch weiter geht der Landesverband Berlin in einem Antrag mit dem Titel: „Super-Deutschlandjahr 2009 – ohne uns!“ Darin wird gefordert, „die Totalität der falschen Freiheit des Kapitalismus“ zu durchbrechen und die Nation als vorgestellte Gemeinschaft zu dekonstruieren.

Die rund 26 Kommentatoren fordern indes, die Jusos abzuschaffen und „alle in die Klapse zu stecken“.

Den vollständigen Artikel findet ihr hier:

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M555fb9190ed.0.html?&tx_ttnews[backPID]=&tx_ttnews[mode]=single

Das kann nicht sein! RPD wählen!

Wer will SPD wählen?

SPD wählen ist ja so eine Sache, sich dazu aber noch öffentlich bekennen eine andere. Für Zeitvertreib empfehle ich die Möglichkeit auf http://www.jusos.de/aktuell/nachrichten
diverse Bilder mit Bekenntnis zu erstellen. Ob Wechselberg, Kaufmann oder Öney…alles ist möglich!

Merkels faschistische Freunde

Durch die Fusion der Berlusconi-Partei „Forza-Italia“ mit der postfaschistischen „Allenza Nazionale“ dürfte die Europäische Volksparte (EVP) nach der Euopawahl deutlich nach Rechtsaußen rücken. Die sogenannte „saubere Mitte“ der Frau Merkel kat wohl kein Problem mit Postfaschisten zu koalieren, schließlich könnte der Zuwachs der EVP ihr zu größerem Einfluss auf Posten im Parlament verhelfen. Dieses nette Video bringt es auf den Punkt!

MOB ACTION bei Maybrit Illner

Am 30.4. lud Maybrit Illner zur kämpferischen Walpurgisnacht. Das Thema „Klassenkampf um Arbeitsplätze“ versprach viel, doch die Sendung als solche war konzeptlos und schlichtweg langweilig. Der einzige Höhepunkt der Sendung war der Auftritt der Juso-Bundesvorsitzenden Franziska Drohsel, welche nach allgemeinen kapitalismuskritischen Ausführungen in die konkrete Diskussion mit Mathia Wissmann, Präsident des Automobilverbands, ging. Der gab sich als der Vertreter der Sozialpartnerschaft und verwies darauf, dass gerade jetzt in der Krise alle an einem Strang ziehen müssen. Ähnlich äußerte sich bis auf ein paar rhetorische Spitzen auch der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates von Opel, Klaus Franz. Er forderte eine Rückbesinnung auf sie „soziale Marktwirtschaft“. Christian Wulf spielte den integrativen Landes-Vater, welcher auf die Erfolge des Standortes Deutschlands verwies. Franziska Drohsel war der radical chic bei diesem TV-Herrengedeck und konnte einige Akzente setzen, das korperatistische Trauerspiel ansonsten nicht aufhalten. Sehr bezeichnend für den deutschen Zustand und die fehlenden sozialen Unruhen, war diese Sendung allemal.

Union macht auf Antifa

Dann sollte dieser Verein mal im eigenen Stadion damit anfangen.

Der 1. FC Union Berlin e.V. unterstützt den Aufruf der demokratischen
Kräfte von Treptow-Köpenick an alle Bürgerinnen und Bürger des
Stadtbezirks und alle Berlinerinnen und Berliner, sich gegen die
rechtsextreme Provokation am 1. Mai zu engagieren. „Es unsere Pflicht, die
Werte unseres Vereins zu verteidigen. Als Verein gegen Rassismus und
Diskriminierung werden wir uns immer klar gegen rechtsextreme Aktivitäten
stellen, deshalb stehen wir an der Seite des demokratischen Bündnisses in
unserem Heimatbezirk Treptow-Köpenick“, stellt Union-Sprecher Christian
Arbeit die Position des Vereins unmissverständlich klar.

Union spielt übrigens am 6. Mai gegen Tebe im Berliner Pokalfinale. http://www.tebe.de/termine.html

1.Mai: CDU auf Gefahrensuche

Es wird immer verrückter:

Will der der Kreuzberger CDU-Abgeordnete Kurt Wansner „als Märtyrer sterben“? Die CDU plant am 1. Mai eine eigene Demo in SO36, durch das zwei linksgerichtete Demonstrationen ziehen werden:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/1-Mai-Kurt-Wansner-CDU;art270,2785667